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Bilder, resp. Gemälde, sind bei Hanno Roether-Stuck nicht nur Dekoration und Zierde an Wänden, sie werden lebendig. So auch in seinem neuesten Roman. Wie Don Giovanni seinen Handschuh vor den Betrachter aus dem Bilderrahmen heraus wirft, so hat es auch in diesem Thriller wieder eine mysteriöse Bewandtnis mit einem Portrait. Mehr als einhundert Jahre ist es alt und dennoch will der Protagonist den Dargestellten als guten alten Bekannten identifizieren. Wie kann dies sein?

Langer Tunnel Nacht ist ein Krimi auf der Schiene, unter der Erde, in Stuttgart, Mannheim, Paris, ... die Distanzen legen die Hauptfiguren über Bahnstrecken zurück, meist nicht ohne Hindernisse.

Eine Geschichte nahe an der Realität, aber doch anders und radikaler, Glück, Karriere, Selbstverwirklichung, Verzweiflung und Tod zeigend. Die großen wirtschaftlichen und politischen Ereignisse verstricken, verweben und lösen sich parallel zu den Beziehungen, die die Liebe zwischen Mann und Frau, Mann und Mann entstehen läßt.
Die Verlegerin vom Verlag "Kleine Schritte" schreibt

Christiane Hedtke erkundet das Phänomen Zeit und kommt Stück für Stück dem Leben auf die Spur. Sie schlüpft in verschiedene Identitäten und verdichtet die gemachten Erfahrungen treffsicher in sensiblen Texten.

Die Gefühle, die sie freilegt, hält das Leben für alle Menschen bereit - die unerwartet positiven Überraschungen wie die unerhörten Zumutungen.

En passant entlarvt sie dabei den Konsumterror, die Vereinnahmung durch Gesundheits- oder Fitnesswahn, den Jugendwahn. Sie hält dagegen, denn kein Alter schützt vor rasendem Puls, vor Verliebtheit, Leichtsinn und Lebenslust. Eine herrliche Tatsache!

In vielen Ichs sammelt Christiane Hedtke bunt schillernde Facetten des Lebens. Mit ihnen baut sie einen Schatz aus Erinnerungen auf, die jederzeit abrufbar, ja genießbar sind - fortlaufend gepflegt von einer immerwährenden Neugier auf die Einflüsterungen der Zukunft. Im Zentrum des neuen Romans von Helmut Orpel steht der Schlossführer Ernst Wilhelm Berger. Ist dieser Mann der wiedergeborene Okkultist Cagliostro aus dem 18. Jahrhundert, der die Höfe Europas in Atem hielt? Was hat er mit einem Kunstraub in Mannheim zu tun, bei dem ein berühmtes Gemälde von Rembrandt gestohlen wird, das dem New Yorker Metropolitan Museum gehört. Aber warum wird dieses 50 Millionen Kunstwerk von den Leihgebern nicht vermisst? Stecken in einem geheimnisvollen Möbelstück, das in einem Wormser Museum auftaucht, Hinweise auf die wahren Hintergründe einer Serie von mysteriösen Vorgängen und gelingt es Oliver Treschko wie in Orpels Roman „Tintorettos Geheimnis“ den wahren Sachverhalten auf die Spur zu kommen? Herbert Kollenz "Der Kuss" ist eine Liebes- und Kunstgeschichte. Die Chirurgin Heli Ruëda löst dem Kunsthistoriker Prof. Daniel die Zunge. Zum Dank erklärt er ihr drei Bilder: Mona Lisa, Das letzte Abendmahl und das Porträt des Federico da Montefeltro, Italiens Nase. Schauen Sie sich die Bilder im Internet an. Vielleicht wecken sie Ihre Leselust.
Das Buch können Sie als Print oder eBook online bestellen oder über Ihre Buchhandlung, im Verzeichnis Lieferbarer Bücher.
Hier finden Sie den Link zum Buch Kristin Wolz schreibt über Menschen und Gärten, insbesondere über ihren umbrischen Garten, einen ursprünglichen Ort der Meditation. Eingebettet zwischen Grün und Blau schenkt die Natur hier zauberhafte Stimmungen.

Immer dichter wurde der Garten mit der Zeit, schirmte die Menschen ab vom Alltag rings herum. Doch nicht immer lassen sich bedrückende Nachrichten verdrängen.

Ein Buch voller Sensibilität und Glück, persönlich und politisch zugleich. Flut der Bilder und Magie der Worte

Schon wenn wir die Augen öffnen, stehen wir in der Flut der Bilder. Es sind visuelle Botschaften, die wir wahrnehmen und die wir mit unseren Gedanken in Worten anschaulich beschreiben wollen. Es sind so viele Bilder in so vielen Formen und Farben, für die es manchmal noch keinen Ausdruck gibt und wir einen solchen neu schaffen und erfinden müssen.

Das sprachliche Bild fordert und evoziert eine bildhafte Sprache. Es sind Botschaften, die miteinander korrelieren und neue Worte und Metaphern schaffen.

Noch umfangreicher und deutlicher als in seinem 2013 erschienenen Buch „Das entglittene Wort“ treten hier bei dem Autor Wort und Bild in ein Verhältnis zueinander. In einer Art bildhafter Poesie tritt dabei das geschriebene Wort mit den dargebotenen Fotografien in einen Dialog. Es ist lediglich der Versuch einer Synthese durch den Autor und Künstler. Die Weiterführung und Vollendung dieser Imagination obliegt dann dem Leser. Christopher Marlowe, ein erfolgreicher Theaterautor zur Zeit von Königin Elisabeth I., macht vor allem mit den Stücken „Tamerlan“ und „Faust“ Furore. Außerdem ist er Agent im weitreichenden Spionagenetz des Geheimdienstchefs Francis Walsingham. 1593 wird Marlowe vor das Krongericht zitiert. Ihm wird vorgeworfen, ein politisches Pamphlet verfasst zu haben und Häresien anzuhängen. Wider Erwarten bleibt er auf freiem Fuß. Er rettet sich mit Hilfe mächtiger Unterstützer vor der Verfolgung auf den Kontinent, während der Öffentlichkeit offiziell sein Tod mitgeteilt wird. Schon steigt ein neuer Stern am Theaterhimmel auf: William Shakespeare, dessen Name sich Marlowe ausborgt, um weiterhin für das Londoner Theater schreiben zu können. Er reist durch Frankreich, Italien und Spanien. Als Elisabeth I. 1603 stirbt, glaubt er, in London unter falschem Namen unbehelligt leben zu können.

In einem Gewebe von Einzel-Biographie, Dichtung und Weltpolitik wird ein Gemälde der Zeit um 1600 entworfen. Der Orden der Lichtbringer, eine christlich-fundamentalistische Sekte, verbreitet Panik in der Bevölkerung durch die Ankündigung einer bevorstehenden Katastrophe. Ein Asteroid nähert sich der Erde und wird sie in wenigen Jahren treffen. Der Orden verspricht denjenigen Rettung, die sich ihm anschließen. Die Lichtbringer berufen sich auf uralte Überlieferungen, die aus dem untergegangenen Atlantis stammen, aber auch auf Berechnungen von Astronomen.

Gesine, Heilpraktikerin und Geomantin, und der geheimnisvolle Lucan überprüfen diese Aussagen und kommen zu anderen Ergebnissen. Mit einer Hand voll Verbündeter kämpfen sie gegen Ansichten und Methoden des Ordens und setzen ihr Leben aufs Spiel, da die Lichtbringer auch vor Mord nicht zurückschrecken.